Die größte Gefahr für Unternehmen? Zu lange erfolgreich gewesen zu sein.
Denn wer über Jahre erfolgreich ist, stellt irgendwann die falschen Fragen. Oder gar keine mehr.
Warum auch? Die Kunden sind da. Die Aufträge laufen. Das Geschäftsmodell funktioniert.
Bis es plötzlich nicht mehr funktioniert.
Neue Wettbewerber. Veränderte Kundenbedürfnisse. Neue Geschäftsmodelle.
Und aus der komfortablen Position wird plötzlich Handlungsdruck.
In vielen Gesprächen mit Unternehmern der letzten Wochen wird mir eines immer deutlicher:
Wer die Zukunft erst gestaltet, wenn die Vergangenheit nicht mehr trägt, ist zu spät dran.
Deshalb lohnt es sich, heute zwei unbequeme Fragen zu stellen:
-Wo soll mein Unternehmen in drei Jahren stehen?
-Wo möchte ich selbst als Unternehmer in drei Jahren stehen?
Und daraus die richtigen Konsequenzen abzuleiten.
Welche Geschäftsfelder haben Zukunft? Welche verlieren an Bedeutung?
Wo entstehen neue Wachstumschancen, wiederkehrende Umsätze oder strategische Partnerschaften?
Manchmal hilft ein weißes Blatt Papier. Ein langer Spaziergang.
Und vor allem ein unabhängiger Blick von außen, der auch das infrage stellt, was bisher erfolgreich war.
Denn der beste Zeitpunkt, die Zukunft neu zu denken, ist dann, wenn man es eigentlich noch gar nicht müsste.